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ALS NIEMAND HINSAH
Dreizehn Menschen sterben. Doch lange erkennt niemand das Muster.
Santa Cruz, Kalifornien, Anfang der 1970er-Jahre. Innerhalb weniger Monate geschehen Morde, die auf den ersten Blick kaum etwas miteinander verbindet.
Ein Mann wird getötet. Eine junge Frau verschwindet. Ein Priester stirbt in einer Kirche. Menschen werden in ihren eigenen vier Wänden ermordet. Vier junge Menschen sterben im Wald. Schließlich fällt ein Schuss am helllichten Tag.
Jeder Fall scheint seine eigene Geschichte zu haben.
Bis sich langsam ein erschreckendes Bild zusammensetzt.
Im Mittelpunkt steht Herbert Mullin, ein Mann, dessen Verhalten schon lange vor seiner Festnahme auffiel - und dessen schwere psychische Erkrankung später eine zentrale Rolle vor Gericht spielen sollte.
Doch dieses Buch stellt eine andere Frage:
Was konnten die Menschen damals tatsächlich erkennen - bevor sie wussten, wie die Geschichte enden würde?
„Als niemand hinsah" rekonstruiert einen realen Kriminalfall, ohne aus der Rückschau einfache Antworten zu erfinden. Es erzählt von Warnzeichen und Fehleinschätzungen, von Ermittlungen und Zufällen, von Schuld und Verantwortung - und von einer Stadt, in der zur gleichen Zeit mehr als eine tödliche Gefahr lauerte.
Vor allem aber richtet dieses Buch den Blick auf diejenigen, die in True-Crime-Geschichten viel zu häufig hinter dem Namen des Täters verschwinden:
die Opfer.
Dreizehn Menschen.
Dreizehn Leben.
Dreizehn Zukünfte, die nicht stattfinden konnten.
Eine wahre Geschichte über das Sehen und Nichterkennen - und über die beunruhigende Frage, ob wir selbst die Warnzeichen erkannt hätten.
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