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Tamara de Lempicka und die Wandlung der Auffassungen von Weiblichkeit und M?nnlichkeit??Als "G?ttin des Automobilzeitalters" stand Tamara de Lempicka (1898-1980) im Mittelpunkt einer anspruchsvollen Kunstszene im Paris der Zwanziger und Drei?iger Jahre des letzten Jahrhunderts. Ihre Leidenschaft f?r sch?ne Frauen, elegante Automobile und die moderne Metropole lieferten ihr nicht nur die Motive f?r ihre Bilder, auch ihr k?nstlerischer Stil wurde dadurch beeinflusst.??Parallel zu ihrer Karriere als K?nstlerin, war Tamara de Lempicka Vorbild f?r ein im Kino propagiertes neues Lebensgef?hl, das die moderne, selbstbewusste Frau pr?sentierte und die Wandlung der Auffassungen von Weiblichkeit und M?nnlichkeit widerspiegelte. ?hnliche Empfindungen f?r einen frischen Stil fanden in einem futuristischen Kult der Geschwindigkeit, in den Bauhaus-Entw?rfen f?r Wohnm?bel und im Dandytum eines George Brummell ihren Ausdruck. In ihrem ber?hmtesten Bild, "Selbstportr?t oder Tamara im gr?nen Bugatti", stellt sich die K?nstlerin als weiblicher, k?hle Eleganz ausstrahlender Dandy dar.??Ob als Art-D?co-K?nstlerin, Post-Kubistin oder als Neo-Klassizistin, Tamara de Lempicka traf den Geschmack eines kosmopolitischen (und wohlhabenden) Publikums, das sich in ihren Werken wiedererkannte.