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Der österreichische Dramatiker, Schriftsteller und Kunstkritiker Hermann Bahr (1863-1934) setzte sich vehement für die Durchsetzung der modernen Kunstrichtungen um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ein, was ihm auf dem Höhepunkt seiner Popularität vor dem Ersten Weltkrieg den Ruf einbrachte, nichts weniger als ein "Prophet der Moderne" zu sein. Galt sein Interesse zunächst dem Naturalismus und der Wiener Moderne, wandte er sich schließlich dem aufkommenden Expressionismus zu. Der vorliegende Text erschien erstmals 1916 und gilt als Bahrs letzter bedeutsamer Beitrag zur modernen Kunst. Seit 1922 lebte Bahr in München, wo er vereinsamt und krank im Januar 1934 starb.