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Eine atemlos spannende Geschichte auf historischem Hintergrund, zur Zeit des grassierenden Aberglaubens, der inneren Fehden der Grafen und Herzöge, einer verweltlichten Kirche, der aufflammenden Hexenpogrome im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. 1487 ist das Jahr der ersten Drucklegung des "Hexenhammers", nach dessen Anweisungen und Ratschlägen die Heilige Inquisition gegen vermeintliche Hexen und Ketzer vorging. Die verweltlichte Äbtissin von Angenstein ficht eine blutige Fehde gegen die Gräfin von Thierstein aus, um ihre weltlichen Ziele zu ertrotzen; sie ahnt nicht, was für unkontrollierbare Ereignisse sie auslöst, als sie den berüchtigten Großinquisitor, Konradin von Bamberg, für ihre geheimen Zwecke bittet, dem schandbaren Treiben der Thiersteinhex' Einhalt zu gebieten. Im dramaturgischen Ablauf der Geschichte greift der Autor auf historische Texte und Zitate zurück und weist auf religiöse, soziale und politische Zusammenhänge und Hintergründe hin, welche die Hexenverfolgungen nach den Cańones und den weltlichen Gesetzen legitimierten und zweieinhalb Jahrhunderte lang die Scheiterhaufen lodern ließen, ein Zeitbild, das schonungslos aufzeigt, wie die Heilige Inquisition die Prozesse in der "Liebe Jesu Christi" führte.