Niet blij met je aankoop? Geeft niet! Je kunt artikelen tot 30 dagen retourneren
Met een cadeaubon zit je altijd goed. De ontvanger kan de cadeaubon voor alles uit ons assortiment inwisselen.
Tot 30 dagen retourrecht
Alexandre H. Reis, ein renommierter Philosoph und Professor am Zentrum für Integration des Mercosul der Bundesuniversität von Pelotas, RS, Brasilien, bietet eine tiefgründige historische und philosophische Analyse in seinem Buch Geschichte des Suizids: Buch I - Alte Variationen und die Dominanz des Christentums. Dieses Buch, das bereits ins Englische übersetzt wurde, ist nun auch für den deutschsprachigen Leser verfügbar. Es untersucht die radikalen Veränderungen, die der Suizid im Laufe der Jahrhunderte erfahren hat, insbesondere ab dem 5. Jahrhundert, als das Christentum, beeinflusst durch Persönlichkeiten wie Augustinus, begann, den Suizid als verwerfliche Handlung zu betrachten.
Reis untersucht minuziös die permissiven Ansichten der Römer und des frühen Christentums und zeigt, wie sich diese Vorstellungen entwickelten und unsere zeitgenössische Moral tiefgreifend beeinflussten. Mit einer zugänglichen Erzählweise und rigoroser Forschung hinterfragt der Autor unsere tief verwurzelten moralischen Vorurteile und beleuchtet die komplexe Genealogie unserer Wahrnehmungen des Suizids. Das Buch untersucht auch die antike griechische Literatur, von den Dichtern der Epen bis zur Lyrik, von den Philosophen bis zu den Schriftstellern, und bietet einen umfassenden Überblick über die Ansichten zum Suizid im Laufe der Geschichte.
Indem er diese Debatte in die Öffentlichkeit bringt, verändert Alexandre H. Reis unsere Perspektive und lässt uns erkennen, dass wir nicht modern sind, wenn wir diejenigen zum Schweigen bringen, die ihre Verzweiflung ausdrücken wollen. Seine Arbeit erhellt nicht nur die Vergangenheit, sondern zwingt uns auch, über unsere aktuellen Einstellungen und Urteile nachzudenken.
Über den Autor
Alexandre H. Reis hat einen Doktortitel in Philosophie von der Universidade Federal do Rio Grande do Sul (UFRGS) erlangt und einen weiteren Doktortitel im Fachbereich Chemie an derselben Universität erworben. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Philosophie von der Universidade Federal de Minas Gerais (UFMG). Als Autor mehrerer Bücher und Artikel zeichnet er sich durch seine gründliche Forschung und kritische Herangehensweise aus, insbesondere in den Bereichen Ethik, politische Philosophie und vor allem im Kontext des Problems des Suizids und des freiwilligen Todes.
Zeugnis von Antônio Torres (Brasilianische Akademie der Literatur)
"Ein unverzichtbares Werk, das mit präziser historischer Forschung und philosophischer Tiefe die komplexen Fragen des Suizids beleuchtet. Alexandre H. Reis liefert eine meisterhafte Analyse, die nicht nur historisch informativ, sondern auch tiefgehend reflektiert ist."
Hoi! Ik ben Libroamiko, je boekadviseur.
Hoe kan ik je helpen?