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Roboter und menschenähnliche Androiden gehören in jeder charakterlichen Ausprägung zum Stammpersonal des Science-Fiction-Genres. Mal sind es nach Anerkennung und Gleichberechtigung strebende Persönlichkeiten wie etwa Asimovs "The Bicentennial Man", mal starrsinnige Kampfmaschinen á la Terminator. Dabei sind sie - je nach Intention des Autors - menschlicher als ihre Schöpfer oder aber einfach nur emotionslose Konstrukte. Literarisch zukunftsweisend ist das Motiv allerdings nicht. Ob "Blade Runner", "Die Frauen von Stepford" oder der Android Data in der Serie "Star Trek" - alle diese Charaktere nehmen Bezug auf die antiken Mythen von Prometheus, Pygmalion und den Golem und damit auf den uralten Traum, einem Gott gleich Leben zu erschaffen. Thomas Kölsch nimmt sich die genannten Mythen vor und folgt ihren Spuren von den ersten schriftlichen Erwähnungen über ausgewählte Werke der fantastischen Literatur bis hin zur modernen Science Fiction. Dabei beschreibt der Autor vor allem die Transformationen, die sie im Laufe der Jahrhunderte durchgemacht haben, und analysiert ihre literaturwissenschaftliche Bedeutung.
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