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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Universität Paderborn (Romanistik), Veranstaltung: Mythos Don Juan, Sprache: Deutsch, Abstract: Untersuchung der Texte im Hinblick auf die Darstellung der damaligen Klassengesellschaft: Sind in Tirso de Molinas bzw. Moličres Stück gesellschaftsrelevante Aussagen vorhanden und wie werden diese in ihrem jeweiligen historischen und politischen Kontext transportiert? Und mit wenigen Ausnahmen kann man die Männer in drei Gruppen einteilen: in solche, die glauben, sie seien Don Juane; in solche, die glauben, sie seien welche gewesen; schließlich in solche, die glauben, sie hätten welche sein können, aber hätten es nie gewollt. Wie obiges Zitat verdeutlicht, gilt die Don-Juan-Figur als das Symbol für das Männerbild des unverbesserlichen Herzensbrechers und die Verfolgung des Lustprinzips gegen jede gesellschaftliche Norm. Dieser Mythos hat sowohl für Männer als auch Frauen über die Jahrhunderte hinweg nichts von seiner Faszination eingebüßt. In den zahlreichen Interpretationen wird zumeist das Thema der Verführung, der skrupellosen Täuschung und der Bestrafung für ein sündhaftes Leben in den Vordergrund gestellt. Ich möchte der Frage nachgehen, ob man diesen Mythos nicht auch aus einem völlig anderen Blickwinkel betrachten kann, nämlich im Hinblick auf die Darstellung der damaligen Klassengesellschaft. Sind in Tirso de Molinas bzw. Moličres Stück gesellschaftsrelevante Aussagen vorhanden und wie werden diese in ihrem jeweiligen historischen und politischen Kontext transportiert?