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In erschreckender Weise erleben wir in unserer sogenannten Moderne - in Wissenschaft, Technik, Industrie, Wirtschaft, Politik und auch Kunst -, dass das, was eine ganze große Epoche lang selbstverständlich war, einfach aus dieser unserer modernen Welt verschwindet: nämlich GOTT.Zwar sagt man, es sei in dieser Zeit der Gottesferne auch schon wieder eine weitverbreitete Gottessehnsucht zu erkennen (Esoterik), aber sie weiß sich noch kaum gültig, allgemeingültig zu artikulieren. Woher kommt das? Liegt es etwa an der den genannten Feldern menschlichen Betriebs eigenen Struktur mit ihrem jeweiligen Sachzwang? Oder haben wir vielleicht in unserem Reden von Gott, schlicht gesagt, die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt? Reden wir etwa unbeirrt noch immer in der Sprache der vergangenen Epoche von Gott? Es scheint so!Dann aber heißt die Grundfrage: Wie heute von Gott reden? Es ginge dann um eine grundlegende Neuorientierung unserer Gottesrede heute. Der einzuschlagende Weg hieße dann: zurück zu den Quellen, anthropologisch, theologisch, geschichtlich mit einem Wort - biblisch! Diesen Weg wollen wir erkunden.