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Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie lauft seit uber 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant fur Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor. Sein grtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. "e;Der Bergpfarrer"e; wurde nicht von ungefhr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefhle, Sinn, Orientierung, Bodenstndigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit ber 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie "e;Irrlicht"e; und "e;Gaslicht"e; erzhlt er von berrealen Phnomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz. Leonies Mobiltelefon lutete. Die Neunundzwanzigjhrige befand sich in der Kche des Moosbicherlhofs und war dabei, das Mittagessen fr ihre Schwiegereltern und ihren Mann zuzubereiten. Sie nahm ein Handtuch und wischte sich die Hnde damit ab, dann griff sie nach dem Handy. Bei der Anruferin handelte es sich um ihre Cousine Angelika. Leonie krampfte sich der Magen zusammen und ihr Herz schlug schneller. Ihre Tante Barbara, eine Schwester ihrer viel zu frh verstorbenen Mutter, war schwer erkrankt, und die Tatsache, dass Angelika vormittags anrief, bedeutete sicherlich nichts Gutes. Mit gemischten, beklommenen Gefhlen nahm sie das Gesprch an, hob das Handy ans Ohr und sagte mit belegter Stimme: Guten Morgen, Angelika. Ich hoff' net, dass du mit einer schlechten Nachricht anrufst. Gra di, Cousine. Es ist leider so. Die Mama ist heut' frh in der Bergklinik verstorben. Angelika schniefte, ihre Stimme hatte brchig geklungen. Sie ist friedlich eingeschlafen. Der Pfarrer Trenker hat ihr gestern Abend noch die Sterbesakramente gegeben. Angelika fing an zu weinen. Sie war doch noch so jung, net mal sechzig ist sie geworden. Der Tod fragt net nach dem Alter, sinnierte Leonie, laut sagte sie: Die Tante hat ja gewusst, dass sie nimmer gesund wird, und die letzten Wochen waren fr sie doch nur noch eine einzige Qual. Wahrscheinlich war der Tod fr sie eine Erlsung. Natrlich ists tragisch und es trifft mich ungemein, obwohl ich tagtglich mit deinem Anruf gerechnet hab'. Mir bleibt's nur, dir meine tief empfundene Anteilnahme auszusprechen, Angelika.
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