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Grausam, habgierig, unweiblich - Ihre mannlichen Gegner hassten Fulvia. Doch wer war sie wirklich, die machtigste Frau Roms?Um 83 v. Chr. geboren, lebte Fulvia zur Zeit von Casar und Kleopatra und gehorte zu den ganz wenigen Frauen des romischen Reiches, die enorm viel Macht und Einfluss hatten. Bekannt ist sie zwar aus antiken Quellen, doch fast immer als Zerrbild durch die Feder ihrer mannlichen Feinde: habgierig, grausam, eigensinnig, unweiblich. Ein Ruf, der sich uber Jahrhunderte festgesetzt hat, bis hin zu der Legende, sie habe nach Ciceros Tod seine Zunge mit Haarnadeln durchstochen. Die britische Historikerin Jane Draycott spurt der Fulvia hinter den Diffamierungen nach. Sie liest die Texte von Fulvias Gegnern kritisch, ordnet sie politisch ein und lasst dabei das alte Rom auferstehen. Sie erzahlt von Fulvias Aufstieg an die Spitze der Macht, von ihren strategischen Bundnissen und ihrem au ergewohnlichen Charisma. So entsteht das faszinierende Portrat einer Frau, die nicht gefallen wollte, sondern ihr Leben und ihren Aufstieg selbst gestaltete: vielleicht hart, sicher klug und politisch gefahrlich genug, um bis heute missverstanden zu werden.
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