Niet blij met je aankoop? Geeft niet! Je kunt artikelen tot 30 dagen retourneren
Met een cadeaubon zit je altijd goed. De ontvanger kan de cadeaubon voor alles uit ons assortiment inwisselen.
Helena trinkt nicht, um zu vergessen. Sie trinkt, um zu funktionieren. Sie ist beruflich erfolgreich, schlagfertig, sensibel. Nach der Reha kehrt sie zuruck in ihren Alltag aus Medienbetrieb, Events, Dates und subtiler wie offener Grenzuberschreitung. Alkohol und Drogen sind uberall: als soziale Schmiermittel, als Belohnung, als Flucht. Und wahrend Helena versucht, sich selbst zu halten, prallen alte Muster, neue Begierden und unausgesprochene Erwartungen mit voller Wucht aufeinander. In szenischen Fragmenten folgt der Text einer Frau durch Rausch und Zusammenbruch, durch Therapie, Erinnerung und Wiederholung. GIN BOOM erzahlt von Abhangigkeit, von mannlicher Macht und von den feinen Verschiebungen, in denen Grenzen verschwinden beruflich, sexuell, emotional. Verantwortung bleibt dabei auffallig oft dort aus, wo sie entstehen musste. Der Roman changiert zwischen bitterem Humor, radikaler Intimitat und schmerzhafter Klarheit. Er trifft dabei einen Nerv, der weit uber das Thema Sucht hinausgeht. Verena Titze schreibt mit gro er Unmittelbarkeit und einer unverwechselbaren Stimme. Ihre Sprache bleibt nah an der Erfahrung, kuhl und prazise, aber auf Distanz zur Bewertung und ohne moralischen Kommentar. Ihr Roman ist mutig, unbequem und gleichzeitig zutiefst menschlich.