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Traditionell wurden staatliche Hochschulen inputorientiert gesteuert, d. h., dass die ministeriellen Anspruche in Bezug auf die Aufgaben und Mittel einer Hochschule detailliert reglementiert wurden. Aufgrund knapper offentlicher Finanzmittel werden seit Mitte der 1990er-Jahre ergebnis- und wirkungsorientierte Steuerungsinstrumente eingesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Sie reglementieren weitgehend den Entscheidungsspielraum staatlicher Hochschulen - sei es im organisatorischen Bereich, der Haushalts- und Wirtschaftsfuhrung oder in Bezug auf die Qualitatsorientierung. Jene von staatlicher Seite her gesetzten Spielregeln bestimmen also den Grad der Handlungsautonomie des Hochschulmanagements.Angesichts dieser neuen Rahmenbedingungen der Hochschulsteuerung sehen sich staatliche Hochschulen veranlasst starker strategisch zu Denken und zu Handeln. Das Hochschulmanagement steht nunmehr vor der Herausforderung neben den veranderten ministeriellen Anspruchen auch oftmals diskrepante Anspruche weiterer Gruppierungen langfristig zu erfullen. Wenngleich jede Hochschule eigenstandige Priorisierungen vorzunehmen hat, seien insbesondere Anspruche Studierender, von Professoren und Professorinnen, von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie von offentlichen und privaten Drittmittelgebern genannt.
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